Pädagogisches Konzept der Kindertagespflege

1. Vorstellung der KTPP

„Liebe Eltern, mein Name ist Liudmila Khlopkova. Ich freue mich, dass Sie sich für meine Kindertagespflegestelle interessieren und mehr über mich erfahren möchten. Gerne gebe ich Ihnen einen umfassenden Einblick in meine pädagogische Arbeit mit Kindern.“

Ich bin 50 Jahre alt und Mutter eines Sohnes, Valerii (1997). Im Jahr 2010 bin ich mit meiner Familie nach Deutschland umgezogen, da ich zu den deutschen Spätaussiedlern gehöre (gem. § 7 (BVFG)).

Nach meinem Umzug nach Deutschland, nahm ich im Zeitraum von 2011 bis 2012 an einem Integrationsdeutschkurs der Wirtschaftsschule Kurt Paykowskie.K. (WIPA) in Essen teil. Dort habe ich das Sprachzertifikat B1 erworben. Danach besuchte ich eine berufsbezogene Sprachförderung „Deutsch im Beruf“ an der WIPA in Essen und in der Zeit von 14.01.2013 bis 18.09.2013 habe ich erfolgreich an einer Qualifizierungsmaßnahme zur Kindertagespflege (160 UE) bei der Sozialdienst Katholischer Frauen Essen Mitte e.V., zurzeit CSE (Caritasverband für die Stadt Essen e.V.) teilgenommen und ich besitze ein Zertifikat als Qualifizierte Kindertagespflegeperson. Seit Jahr 2013 arbeite ich als selbstständige Tagesmutter in der Kindertagespflege und betreue bis 5 Kleinkinder gleichzeitig bei mir zu Hause. Meine Muttersprache ist russisch und ich besitze gute Deutschkenntnisse.

Ein wichtiges und grundlegendes Kriterium für meine Tätigkeit als Kindertagespflege ist die vorbehaltlose Akzeptanz aller Kinder. Dies hat meine Berufswahl beeinflusst. Kinder laden einen mit ihrer Energie und Liebe auf, sie sind ewige Entdecker, die die Welt mit begeisterten Augen betrachten. Eine meiner wesentlichen individuellen Eigenschaften ist ein offener und aufgeschlossener Charakter. Ich bin freundlich, geduldig, zuverlässig, sehr liebevoll, ordentlich und in jeder Situation hilfsbereit. Darüber hinaus bin ich aktiv im Leben und habe ich ein ausgeprägtes Organisationtalent.

Ich liebe Tiere und kümmere mich gerne um sie. Deshalb gehört zu unserer Familie ebenso eine sehr liebe Katze (3 Jahre alt), namens Lily. Ich bin sicher, dass der frühe Kontakt mit Tieren Kinder fröhlicher und sozialer macht.

Zu meinen Hobbys zählen Sport, z. B. Tischtennis. Ich verbringe meine Freizeit gerne mit Lesen und Musik hören. Ich spiele Gitarre und unterhalte mich gerne mit meinen Freunden.

Mein größter Wunsch ist es, den Beruf der Kindertagespflege weiter erfolgreich mit neuen Ideen und voller Leidenschaft ausüben zu können. Ich biete eine individuelle, liebevolle und zuverlässige Betreuung an. Es hat mir immer viel Freude bereitet, die Kinder auf ihrem Weg in die Welt zu begleiten und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

2. Vorstellung der KTP-Stelle

Mein Betreuungsort befindet sich in der Geschwister- Scholl- Straße 4, 45279 Essen. Die Eigentumswohnung liegt in einer ruhigen Seitenstraße eines gewachsenen Wohngebietes in Steele-Horst. Meine gepflegte, großzügige 3,5-Raum-Wohnung im 1.OG mit rd. 95 m2 Wohnfläche eignet sich supertoll für Kindertagesbetreuung. Sie gelangen komfortabel zu meiner Wohnetage über den Aufzug oder das bequeme Treppenhaus. Das Raumprogramm mit separatem Flur für das Schlaf- und Kinderzimmer wird ergänzt durch ein innenliegendes Duschbad und ein Gäste-WC. Das Highlight der Wohnung ist die ca. 43 m² große Dachterrasse in Südausrichtung, die den Kindern sicherlich viele entspannte Sonnenstunden im freien Spielen bescheren wird.

1. Spielraum

Im Wohnzimmer steht eine kindgerechte Tischgruppe (Tisch und Stühle), so wie große Regale mit Spielsachen. (Bälle, Bausteine, Puppen, Autos, Spieltiere und Musikspielzeigen). Viele Kinderbücher, sowie eine Tafel zum Malen bereichern den Wohnraum. Eine Ecke mit Fotocollagen, auf denen Fotos von den Tageskindern mit Namen und Geburtstagen notiert sind gibt es auch.

2. Dachterrasse

In meiner neuen Wohnung auf der Dachterrasse plane ich in der Zukunft sicherzustellen, dass es kindersicher ist: Geländer vollständig kindersicher, keine Lücken (Sicherheitsnetz), Sonnenschutz (Markise, und selbstverständlich soll die Dachterrasse kein reiner Spielplatz bleiben). Dort kann ich ein Kinderhaus oder Zelt, einen kleinen Wasserspieltisch oder Sandkasten, Rutschautos, Spielzeugboxen, eine Kreidetafel, Spielteppiche für draußen und Sitzsäcke aufstellen. Oder einen Mini-Garten zum Mitmachen (Töpfchen, eine kleine Gießkanne und zum Beispiel künstliche Blumen). Keine giftigen Pflanzen.

3. Schlafraum

Das Kinderzimmer ist mit Betten sowohl für kleine als auch für große Kinder ausgestattet. In der Toilette und im Badezimmer befindet sich eine Ablage mit Zahnbürsten, Spülbechern und Handtüchern zur individuellen Nutzung für Kinder, sowie Hygieneartikeln (Seife, Creme...). Das Kind kann die Tritthocker sicher zum Händewaschen nutzen. Alle Spiel- und Beschäftigungsräume sind so gesichert, dass sich kein Kind verletzen kann.

Wegbeschreibung

Meine Eigentumswohnung liegt in einer ruhigen Seitenstraße eines gewachsenen Wohngebietes in Steele-Horst. Die Wohnung ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, gut und schnell zu erreichen. Die nächste Bushaltestelle ist nur 5 Gehminuten von der Wohnung entfernt. Zum Beispiel mit dem Bus 164 oder 184 von Essen-Steele bis zur Haltestelle „Geschwister-Scholl-Straße“.

Umgebung

Die äußere Umgebung, sowie die dazu gehörende Infrastruktur sind bestens geeignet um Kinder zwischen 0 und 3 Jahren zu betreuen. In unmittelbarer Nähe der Wohnung befinden sich mehrere Spielplätze, ein schöner Park sowie die Ruhr.

Kosten der Tagespflege.

Die Betreuungskosten werden vom Jugendamt übernommen und richten sich nach dem Einkommen der Eltern.

3. Pädagogische Arbeit und Ziele

Im Vordergrund meiner Betreuungstätigkeit steht die Liebe zu Kindern und Spaß, mit ihnen einen Teil ihres Alltags gemeinsam zu verbringen. Die Tagesmutter soll die Kinder dazu anstoßen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Ich möchte den Kindern eine liebevolle Betreuung bieten. Es gibt einen geregelten Tagesablauf mit festen Essens- und Ruhezeiten, die auf die Kinder abgestimmt sind. Zusammen wird gebastelt, musiziert, gelesen, spazieren gegangen, gesungen, gelacht, gemalt und ausgiebig gespielt. Spielen fördert die Entwicklung des Kindes. Sie sollen auch Zugang zum Vorlesen von mir bekommen, mit Hilfe von Büchern und Geschichten. Dies dient der Entspannung und der Sprachkompetenz. Sprache und Kommunikation ist der wichtigste Schwerpunkt in meiner Arbeit. Des Weiteren will ich eigene Ideen miteinbringen um professionell die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder zu fördern. Ich möchte im Besonderen versuchen, spielerisch die Motorik, die Wahrnehmung und die Konzentration des Kindes zu fördern. Erstes und wichtigstes Ziel meiner Arbeit mit den Kindern ist es, dass sie sich bei mir sicher und geborgen fühlen. Die Unterstützung zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, der eigenen Fähigkeiten, sowie die Wahrnehmung der Interessen der Kinder haben für mich vorrangig eine große Bedeutung:

- Respektvoller Umgang mit den Kindern
- Individuelle Bedürfnisse des Kindes berücksichtigen
- Intellektuelle Fähigkeiten des Kindes fördern
- Entwicklung von sozialen Kompetenzen des Kindes innerhalb des Gruppenprozesses fördern.

Da ich selber einen Migrationshintergrund habe, möchte ich die Kinder interkulturell fördern. Dabei ist es mir wichtig, den Kindern spielerisch und mit Vorlesegeschichten zu zeigen, dass Menschen zwar nach Kultur, Hautfarbe, Religion und Sprache unterschiedlich sind, aber dennoch liebevoll und hilfreich miteinander umgehen sollen. Dies möchte ich mit interkulturellen Elternabenden gestalten. Zu diesen Gelegenheiten soll gemeinsam international gegessen und gesungen werden. Wichtig ist mir auch, dass ich die Stärkeren dahingehend fördere, dass sie die Schwächeren unterstützen. Hinzu werden Aktionen im Bereich Lesen, Basteln und Malen für die Kinder durchgeführt.

4. Eingewöhnung

Die Betreuung durch eine Tagesmutter bedeutet eine große Umstellung für das Kind. Die Eingewöhnung muss individuell auf den Charakter des Kindes abgestimmt werden. Die Begleitung durch die Eltern bietet dem Kind dabei die nötige Sicherheit, um die Tagesmutter, die anderen Kinder, die Räume und den Tagesablauf in Ruhe kennen zu lernen.
Manche Kinder brauchen eine Eingewöhnungsphase von 2-3 Wochen, andere Kinder nur ein paar Tage. Trotzdem müssen die Eltern sich darüber im Klaren sein, dass am Anfang noch Tränen fließen können, bis die Kinder die Trennung akzeptiert haben.

Der erste Kontakt mit Kindern spielt für mich eine entscheidende Rolle. In meiner Praxis verwende ich sowohl Berliner als auch Münchener Modelle. Es hängt alles von der Wahrnehmung des Kindes der neuen Umgebung und der Bindung zu den Eltern ab. Am einfachsten für das Kind ist es, wenn die erste Orientierung des Kindes, zumindest in den ersten Tagen, in meiner Wohnung durch Vater oder Mutter begleitet wird. In den ersten Tagen reicht es, wenn die Mutter mit Ihrem Kind ein bis zwei Stunden bei mir bleibt. Wie lange diese Anwesenheitszeit ist, richtet sich auch danach, ob das Kind erkennbar belastet scheint oder sich auch noch nach zwei Stunden wohl fühlt. Ab dem Zeitpunkt, in dem das Kind mich als Vertrauensperson akzeptiert und sich von mir trösten und führen lässt, ist die Eingewöhnung gelungen.

5. Exemplarischer Tagesablauf / Ankerpunkte und Rituale im KTP-Alltag

Betreuungszeiten

Meine Betreuung wird von montags bis freitags zwischen 07.30 Uhr spätestens 15.30 Uhr angeboten. Am Wochenende auch außerhalb der vorgenannten Zeiten, ist eine Betreuung in Einzelfällen nach vorheriger Absprache möglich. Termine unserer betreuungsfreien Urlaubszeitengebe ich rechtzeitig bekannt.

Tagesablauf

Jede zweite Woche haben wir einen Besuch in einer Sporthalle. Der Kindergarten bietet ein breites Sortiment an Geräten und Turnhalleneinrichtung, das Ihnen und Ihren kleinen Sportfans zahlreiche Möglichkeiten eröffnet: Turnmatten und -bänke, Balancier- und Klettergeräte, Sprungkästen, Wippen, Rutschen, Softbausteine, Boxsäcke, aber auch Ballschränke und Sportgeräteschränke zur Unterbringung von Bällen oder Seilen und vieles mehr. Dort können die Kleinen nach Herzenslust laufen, springen, toben und ihre körperlichen Fähigkeiten entdecken.

Wochenablauf, Strukturen, feste Termine

Der Wochenablauf ist nicht 100% planbar, weil jeder Tag anders ist und abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z.B. dem Wetter oder dem Befinden des Kindes usw.

Dennoch orientieren wir uns am folgenden Ablauf:

Montag: Spaziergang zum großen Spielplatz (dort spielen Kinder frei in einem Sandkasten, dort gibt es Rutschen, Schaukeln und verschiedene Unterhaltungsmöglichkeiten unter Aufsicht)

Dienstag: Bei gutem Wetter besuchen wir einen schönen Wald und die Natur in der Nähe.

Mittwoch: Jede 2. und 4. Woche gibt es einen Tagesmuttertreff in der Sporthalle des Kindergartens Lönneberga. Die Kinder spielen Ball, rennen, hüpfen, klettern, machen Bewegungsspiele zur Musik und Turnen.

Donnerstag: Waldspaziergänge, Spielzeit im Garten oder im Sandkasten.

Freitag: Besuch der Spielgruppe - dort haben die Kinder viel freie Spielzeit, in der sie sich ausprobieren, sich und andere entdecken, ihren Einfallsreichtum und ihre Kreativität entwickeln und entfalten können

Rituale / Feste und Feiern

Eine große Bedeutung haben Rituale, besonders für Kinder unter 3 Jahren. Sie helfen dem Kind, besonders in den ersten Wochen an Vertrauen und Sicherheit zu gewinnen. Rituale tragen deutlich zum Wohlbefinden und zum Aufbau von neuen Bindungen bei. Die Kinder orientieren sich an ritualisierten Aktionen im Alltag (Frühstück, Morgenkreis, das Aufsagen von Reimen vor dem Essen…). Eltern beteiligen sich bereits vor Beginn der Kindertagesbetreuung an meinem Projekt. Auf meine Bitte hin machen die Eltern nach eigenem Ermessen ein Foto des Kindes; ich wiederum bereite beim ersten Treffen eine Überraschung für die Kinder vor. An der Wand hängt ein gestrickter Korb mit Sonnenblumen. In der Mitte der Blume befestige ich ein Foto des Kindes und lege Sonnenblumen für Kinder vor dem Wohnungseingang aus. Jedes Kind sucht sich eine Sonnenblume mit seinem Foto und legt sie in einen Korb. Mit Hilfe der Eltern sagen die Kinder und ich den Satz: „Ich bin hier!“ und nennen den Namen des Kindes. Anschließend wird daraus ein tägliches Begrüßungsritual. Ich feiere mit den Kindern wichtige Feste im Jahreskreislauf. Jedes Kind feiert seinen Geburtstag in unserem Haus mit den anderen Kindern zusammen. Es kann ein Ritual werden, dass das Geburtstagskind einen Kuchen mitbringt, wir einen festlichen Tisch dekorieren, an dem alle Kinder und die Tagesmutter gemeinsam sitzen. Es gibt ein kleines Geschenk von mir. Ich plane auch ein eine Weihnachtsfeier, Osterfeiern und Abschiedsparty.

6. Bildungsauftrag im pädagogischen Alltag

Kindertagespflegepersonen haben den gesetzlichen Auftrag, eine Förderleistung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe zu erbringen. Sie leistenprofessionelle (Kleinkind-) Betreuung in der Mehrheit in ihrem Privathaushalt und organisieren ihn dafür als Arbeitsplatz. Sie gehen eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern der Tageskinder ein und gestalten zu jedem Tageskind eine förderliche Beziehung. Sie erbringen eine personenbezogene Vertrauensdienstleistung und brauchen dafür entsprechende Kompetenzen. 1
Allgemeine Bestimmungen §1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

- Dieses Gesetz gilt für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege.

- Eltern im Sinne dieses Gesetzes sind die jeweiligen Erziehungsberechtigten.

- Das Infektionsschutzgesetz / Masernschutzgesetz.2

Jedes Kind hat einen Anspruch auf Bildung und auf Förderung seiner Persönlichkeit. Seine Erziehung liegt in der vorrangigen Verantwortung seiner Eltern. Die Familie ist der erste und bleibt ein wichtiger Lern- und Bildungsort des Kindes. Die Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Kindertagespflege ergänzt die Förderung des Kindes in der Familie und steht damit in der Kontinuität des kindlichen Bildungsprozesses. Sie orientiert sich am Wohl des Kindes. Ziel ist es, jedes Kind individuell zu fördern. Die Kindertagespflege bietet auf Basis der Eigenaktivität des Kindes und orientiert an seinem Alltag vielfältige Bildungsmöglichkeiten, die die motorische, sensorische, emotionale, ästhetische, kognitive, soziale und sprachliche Entwicklung des Kindes ganzheitlich fördern.3 __________________
1 Handbuch-kindertagespflege /Qualifizierung in der Kindertagespflege S.11 2 Vgl. www.handbuch-kindertagespflege.de S.5 3 Vgl. https// recht. nrw.de SGV§15 Frühkindliche Bildung-Recht-NRW

Bewegung

Ich interessiere mich sehr für die Bewegungsentwicklung, insbesondere bei Kindern. Bewegung fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Entwicklung und die Körperkoordination. Mein Ziel ist es, Kindern beizubringen, sich frei und sicher in der Bewegung zu fühlen, wobei ich natürlich alle Risiken und Vorsichtsmaßnahmen berücksichtige.

Sportspiele wecken bei Kindern großes Interesse und bereiten viel Freude, deshalb beziehe ich bei Übungen oder Tanzbewegungen Mimik, Gestik und ein Lächeln mit ein. Tageskinder lernen, vorsichtig zu laufen - ohne sich gegenseitig zu drängen -, Hindernisse zu überwinden und sogar Bewegungen auf ein Signal hinauszuführen: „An die Plätze, fertig, los!“ Sie können jedes Spiel spielen, sie haben die nötigen Vorstellungsvermögen dafür. Beim Sport lernt das Kind, mit anderen zusammenzuspielen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsame Ziele zu erreichen. Sportliche Aktivitäten fördern die Aufmerksamkeit des Kindes.

Für die Entwicklung der Grobmotorik stelle ich Kindern Fahrzeuge zur Verfügung - Kinderdreiräder oder Autos. Sie fahren gerne im fast acht Meter langen Gang meiner Wohnung rum. Bei der zehnminütigen Morgengymnastik führen wir Bewegungen der Arme, Beine, des Kopfes und des ganzen Körpers durch. So fördere ich durch gezielte Übungen auf einem großen Gymnastikball den Gleichgewichtssinn des Kindes: Ich setze das Kind auf einen großen bunten Ball (53 Zentimeter hoch), halte es fest an der Hüfte und neige den Körper nach links, rechts, vorne, hinten. Das Kind vertraut mir und diese Übung bereitet allen Freude.

Wir bewegen ausgiebig an der frischen Luft, spazieren und laufen in unserem Wald in der Nähe des Hauses, überwinden niedrige Hügel, spielen Ball auf dem Fußballplatz, treffen uns auf der Wiese, genießen die Natur, sammeln Laub von Bäumen und Kastanien für Bastelzwecke. Kinder entdecken viel Neues und Interessantes für sich. Auf dem Spielplatz haben Kinder die Möglichkeit, auf ein Kletternetz zu klettern, auf einer Schaukel zu schaukeln und im Sandkasten zu spielen. Ich begleite meine Kinder mit einer Aufmerksamkeit bei allen Spielen, ich gebe ihnen die Möglichkeit, etwas Neues auszuprobieren.
Meine Rolle im Spiel ist für Kinder von großer Bedeutung. Auf dem Spielplatz im Sandkasten beobachte ich nicht nur, sondern nehme auch am Spiel teil. Ich zeige ihnen, wie man am besten Sand in einem Eimer sammelt oder aus einem Eimer schüttet, einen Turm baut, einen Kuchen in einer Form backt. Es ist wichtig, dem Kind zu erklären, dass sich nasser Sand sehr gut zum Formen und Konstruieren eignet, trockener Sand jedoch zum Spielen verwendet werden kann. Ich schlage vor, dass das Kind ein Loch gräbt, einen kleinen Stein versteckt und ihn dann findet. Ich gebe ein Beispiel dafür, wie man gemeinsames Spielen anbietet und wie man Spielzeug teilt, wie man um das Spielzeug eines anderen bittet. Selbstverständlich achte ich darauf, dass das Kind keinen Sand wirft, um die Sicherheit anderer Kinder nicht zu gefährden.

Ich bin immer bereit, eine aktive und kreative Herangehensweise an Spiele im Freien zu unterstützen und gemeinsam mit den Kindern glückliche Momente und Errungenschaften zu genießen. Das Wichtigste ist, dass die körperliche Aktivität abwechslungsreich ist und nur Freude an der Bewegung bringen soll.

Sprache und Kommunikation

Die Sprachentwicklung bei Kindern im Alter von 1 bis 3 Jahren ist eng verbunden mit der Entwicklung der geistigen Fähigkeiten, der Entwicklung des Denkens und Intellekts des Kindes und der Bildung des Bewusstseins des eigenen Handelns.

Schon in jungen Jahren entwickeln Kinder eine wunderbare Eigenschaft - Neugier: es zeigt Interesse an Kommunikation. Die Neugier auf die Außenwelt und die kommunikativ-kognitive Aktivität sollen durch positive Emotionen der Eltern, Bekannten, Nachbarn und natürlich auch der Kindertagespflegeperson unterstützt werden. Nur auf einer positiven emotionalen Basis kann das Kind den Willen entwickeln, selbst ein neues Wort auszusprechen oder eine Kombination von Tönen oder einen Satz zu wiederholen. Oft beginnt das Kind aktiv zu sprechen, indem es Objekten Begriffe zuordnen bzw. umgekehrt.

Aus langjähriger Erfahrung bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass der Prozess der Sprachentwicklung viel Zeit und Geduld erfordert. Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo. Es gilt, die Individualität des Kindes zu berücksichtigen und den Sprechwunsch immer zu unterstützen. Als Kindertagespflegeperson habe die einmalige Gelegenheit, mit Hilfe von unterhaltsamen und interessanten Spielen, bunten Bildern, Lesebüchern, Fingerspielen, musikalischen Kompositionen die Sprachentwicklung eines Kindes zu unterstützen.

Alle meine gemeinsamen Aktionen mit Kindern werden von einem Gespräch und einer Besprechung des Geschehens begleitet. Ich:

- spreche langsam und deutlich, spreche Wörter mit heller Betonung aus, zeige Gestik oder Mimik

- benenne Objekte, ihre Merkmale, Qualitäten und Eigenschaften genau (dieses Spielzeug ist - weich und schön)

- erkläre die Bedeutung von Worten, wie bspw. "Bis morgen!" oder "Geburtstag" oder "links und rechts."

- vergleiche Gegenstände: (dieses Auto ist groß und jenes ist klein, dieser Bleistift ist dick und der andere ist dünn)

- stelle Fragen „Was ist das? oder Wer ist es? oder Was macht es?

- erkläre die Motivation und das Ergebnis unseres Handelns (wir ziehen eine Jacke an - es wird warm - wir gehen spazieren, waschen uns die Hände - sie sind sauber - wir werden essen)

Mit kurzen und einfachen Sätzen erzähle ich alles, was ich im Laufe des Tages tue:

- wenn ich ein Kind anziehe - „Ich ziehe deine Schuhe an“

- wenn ich ein Kind tröste - „Es ist okay, ich bin hier bei dir“

- wenn ein Kind zufrieden ist - „Gut gemacht!“

- beim Mittagessen - „Das ist deine Löffel“

In meiner Tagesgruppe sprechen die Kleinen einfach in ihrer kindlichen Sprache, und anhand ihrer Gestik und Mimik ist es nicht schwer zu verstehen, was sie möchten. Wenn ein Kind sich die Augen reibt, bedeutet das, dass es müde ist. Wenn es nach deiner Hand greift, möchte es Aufmerksamkeit. Wenn es seinen Finger an den Mund zeigt, möchte es vielleicht trinken oder essen. Diese einfachen Tipps helfen mir, die Kinder zu verstehen und sie wiederum zu unterstützen.

Ich habe speziell für Kinder ein Pizza-Layout mit verschiedenen Gemüsen und Früchten vorbereitet, die Kinder stellen ihre Pizza nach Belieben zusammen, während sie ihren Wunsch verbal ausdrücken: „Ich möchte gerne eine Pizza mit Tomaten und Wurst, und ein anderes Kind stellt eine Pizza mit Pilzen, Käse und Brokkoli zusammen.“

Alle oben genannten Methoden ermöglichen es mir, die Entwicklung von Sprache und Denken sicher zu beschleunigen und das Interesse des Kindes an der Kommunikation mit der Außenwelt zu wecken.

Körper, Gesundheit und Ernährung

In der Wachstums- und Entwicklungsphase von Kindern sind gesunde Ernährung, Gesundheit und Hygiene besonders wichtig. Eine gesunde Ernährung wirkt sich direkt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes aus. Kinder sind mobil und aktiv im Alltag und brauchen daher eine richtig ausgewählte Ernährung.

Indem ich Kinder in meine Atmosphäre aufnehme, trage ich eine große Verantwortung für sie gegenüber ihren Eltern, weshalb die Zubereitung und Kontrolle der Einhaltung der Koch- und Hygieneregeln durch mich persönlich erfolgt.

Besonderes Augenmerk lege ich auf die Ernährung zu Beginn der Kinderbetreuung des Kindes. Der Übergang eines Kindes von häuslichen Gewohnheiten zur Erziehung im Kindergruppe ist fast immer von gewissen psychischen Schwierigkeiten begleitet.

Je jünger das Kind ist, desto schwieriger ist es für es, sich an die Tagesgruppe anzupassen. Oft ist zu diesem Zeitpunkt der Schlaf gestört, der Appetit verschlechtert sich und die allgemeine Widerstandskraft des Körpers gegen Krankheiten nimmt ab. Daher biete ich in den ersten Tagen der Kinderbetreuung, wenn die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern teilnehmen, Beratungsgespräche mit den Eltern an und frage nach den Vorlieben jedes einzelnen Kindes beim Essen sowie nach eventuellen Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmitteln oder allergischen Reaktionen - natürlich unter Berücksichtigung einer gesunden Ernährung. Eine ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, die Anpassung des Kindes an die Gruppe zu beschleunigen.

Eine vollwertige Ernährung sollte den Körper mit ausreichend wichtigen Nährstoffen versorgen: Vitamine, Mineralstoffe und Wasser.

Die Gewohnheit, sich richtig zu ernähren, entwickelt sich von Kindheit an. Eine abwechslungsreiche Auswahl an Gemüse und Obst, wie Brokkoli, Kürbis, Zucchini und Trockenfrüchte fördert die Bildung gesunder Gewohnheiten. Für Kinder steht selbstverständlich immer Trinkwasser zur Verfügung.

Auch die Kleinen haben die Möglichkeit, selbständig probieren einen Löffel zu halten und zu essen. Ich unterstütze sie dabei und wünsche „Guten Appetit“.

Natürlich mache ich für Kindern ein Speiseplan und gestalte es abwechslungsreich. Mein Angebot an Gerichten beinhaltet Kartoffeln, Reis, Nudeln (Kinder lieben es sehr) aber auch Eier. Zudem bereite ich Gemüsegerichte und Fleisch- oder Fischgerichte zu. Eine ausgezeichnete Option sind Frischkäsegerichte, Kekse, Milch, Obstsalate und Joghurt.

Kinder können auf Wunsch beim Decken des Tisches mitmachen; nach dem Essen räumt jedes Kind den Teller ab.

Hygiene ist die Basis der Gesundheit!

Es ist auch wichtig, bei Ernährung und Gesundheit eine Hygieneregeln zu halten. Außerdem machen wir unser Mittagsessen mit eingewöhnten Ritualen.

1. Händewaschen. Ich erkläre den Kindern, dass sie vor dem Händewaschen die Ärmel hochkrempeln müssen. Ich zeige auch, wie die Hände und Gesicht einzuseifen sind und wie diese mit dem Handtuch abgetrocknet werden.

2. Mundhygiene. Wir lernen, unsere Zähne richtig zu putzen und nach dem Essen den Mund mit warmem Wasser auszuspülen.

Es ist nicht schwer, bei einem Kind die Gewohnheit zu entwickeln, sauber und ordentlich zu sein. Die Hauptsache ist, es konsequent und regelmäßig zu tun. Daher spielt das persönliche Vorbild einer Tagesmutter eine große Rolle bei der Entwicklung der genannten Fähigkeiten.

Naturwissenschaftliche – technische Bildung

Die Natur ist das wichtigste Mittel der Erziehung und Entwicklung von Kindern. Sie hinterlässt einen tiefen Eindruck in der Seele des Kindes und beeinflusst seine Gefühle mit ihrer Helligkeit, Vielfalt und Dynamik. Die Bildung kindlicher Vorstellungen von der Natur erfolgt in direktem Kontakt mit ihr. Daher habe ich mir als Tagesmutter zum Ziel gesetzt, Bedingungen zu schaffen für die Bildung einer bewusst richtigen Einstellung zu Naturphänomenen und -objekten, die Fähigkeit, die Schönheit der heimischen Natur zu lieben, zu schätzen und zu bewundern. Und um die Natur zu lieben und zu schützen, muss man sie kennen. Um dieses Ziel zu erreichen, nutze ich den nahe gelegene Orte - dabei handelt es sich um einen Wald und einen Park.

Beispielsweise lenke ich bei einem Spaziergang die Aufmerksamkeit der Kinder auf die Vielfalt der umliegenden Flora und Fauna. „Hört Kinder, wie die Vögel singen, und das ist eine Drossel, die an einen Baum klopft, ein Eichhörnchen, das auf Äste springt, oder ein Hase, der in den Büschen sitzt“. Kinder betrachten das Objekt mit Bewunderung und reagieren unterschiedlich, so schreien einige von ihnen auf und andere haben Lust zu springen. In solchen Fällen sensibilisiere ich die Kinder, indem ich sie bitte, Rücksicht auf die Tiere zu nehmen, damit diese sich nicht erschrecken. Ich erfinde Geschichten, in denen der Hase weglaufen und seine Hasenmutter verlieren kann.

Ein weiteres Beispiel: nach dem Regen sehen wir auf einem Waldweg viele Regenwürmer, Schnecken und Spinnen. Natürlich halten wir an und untersuchen sie sorgfältig; ich erkläre der Reihe nach, dass die Kinder die Tiere nicht in die Hand nehmen oder absichtlich töten sollen, indem Sie das Kleintier mit Ihren Beinen zerquetschen.
Die Hauptsache ist, dem Kind zu erklären, dass jedes Lebewesen auf diesem Planeten (auch wenn es optisch abstoßend wirken mag) eine wichtige Funktion im Kreislauf des Lebens erfüllt.
Besonders im Herbst, wenn sich die Blätter verfärben und von den Bäumen fallen, sammeln Kinder bereitwillig Blätter in verschiedenen Formen und Farben - gelb, orange, grün. Zu Hause basteln wir interessante Arbeiten aus Herbstlaub und ich unterstütze gerne die lustigen Ideen meiner Kinder und biete meine eigenen Möglichkeiten an. Es stellt sich als sehr schön und aufregend heraus.

Ich zeige Kindern kleine Experimente: nach dem Regen bleiben Wassertropfen auf Blättern und Zweigen zurück, und wenn Sie den Zweig sanft bewegen, fallen die Tropfen herunter und fallen manchmal auf uns und wir nehmen lachend wahr, was passiert.
Wenn neugierigere Kinder die Welt um sie herum kennenlernen, stellen sie Fragen, die manchmal schwer zu beantworten sind, aber dennoch finde ich einfache Antworten oder Vergleichsbeispiele in einer Sprache, die nur ein Kind verstehen kann.

Die Wahrnehmung der Natur hilft, moralische Qualitäten wie Fröhlichkeit und eine sensible aufmerksame Haltung gegenüber allen Lebewesen zu entwickeln. Ein Kind, das die Natur liebt, wird nicht gedankenlos Blumen pflücken, Nester zerstören, Tiere beleidigen, sondern versuchen, die Natur zu schützen. Ich habe eine kleine Katze in meinem Haushalt, die gelegentlich ein spezielles Kraut frisst. Gemeinsam mit den Kindern gießen wir den Rasen und sehen zu, wie die ersten Sprossen sprießen. Wie glücklich die Kinder sind, wenn der erste Spross aus dem in der Erde vergrabenen Samen erscheint! Erwartungsvoll äußern die Kinder ihre Gefühle und Neugierde und fragen, wann es soweit ist. Und sofort stellt sich die Frage: „Wozu braucht eine Katze Gras?" Genau wie Menschen brauchen auch Tiere Vitamine, erkläre ich.
So mache ich Kinder nicht nur mit Tieren und Naturphänomenen bekannt, sondern bereichere und ergänze ihr Wissen mit neuen Entdeckungen, entwickle Beobachtung, logisches Denken als auch die Sprache des Kindes. Auf diese Weise erziehe ich den Kindern ein Interesse und Liebe an der Natur an. Je mehr sich das Kind der Welt um es herum öffnet, desto mehr lernt es, erweitert seinen Horizont, entwickelt sein Gedächtnis und zeigt Interesse an der Welt um es herum.

Ökologische Bildung

Das Thema Umweltbildung vermittelt Kindern Verantwortung und Sensibilität für Natur und Umwelt. Ökologie ist die Wissenschaft vom effektiven Zusammenwirken und Zusammenwirken aller natürlichen Systeme. Wie kann man ein Kind auf interessante und spielerische Weise an die Umwelt heranführen und die Liebe zur Natur wecken? Tatsächlich ist es nicht schwierig – Kinder verstehen manchmal mehr, als wir denken. Im vorherigen Abschnitt Naturwissenschaftliche - technische Bildung habe ich Beispiele mit Tieren und der Natur beschrieben, die der Aufmerksamkeit und dem Bewusstsein von Kindern würdig sind, wie man die Welt um sie herum liebt und sich um sie kümmert. Die Ökologie der Welt um uns herum hängt vollständig von uns ab. Daher ist es wichtig, dem Kind die Zusammenhänge zu erklären und zu zeigen und die Möglichkeit zu geben, mit den eigenen Händen die Umwelt zu erkunden und zu ertasten, solange es eine natürliche Neugier in Bezug auf die Welt um es herum ist.

Ein Beispiel aus meiner Arbeit in der Sommerzeit. Wenn die Erde von Sonnenstrahlen erwärmt wird, machen wir ein kleines Picknick auf der Wiese in unserem Wald. Ich erkläre den Kindern, dass man kein Papier, Plastik, Essensreste verstreuen darf und den Rest des Mülls aufräumen muss. Ich spreche darüber, wie Tiere unseren Müll mit Nahrung verwechseln und sterben könnten, weil sie solch gefährliche „Leckerbissen“ nicht verdauen können. Empathie, Sympathie und Kenntnisse sind für die Bedeutung der menschlichen Rolle Eigenschaften, die bei einem Kind gefördert werden müssen. Der Respekt vor der Natur sollte von frühester Kindheit an vermittelt werden.

Bei einem Spaziergang im Park mache ich Kinder auf Futterhäuschen aufmerksam. Ich sage ihnen, dass Vogelhäuschen, die von Menschen mit ihren eigenen Händen hergestellt wurden, Vögeln helfen zu überleben, wenn sie selbst keine Nahrung finden.

Ganz zufällig hatten wir letztes Jahr bei einem Spaziergang das Glück, an einer tollen Tiershow teilzunehmen. Es gab ein Ponypferd, einen Hund, Käfige mit Hamstern und Seeratten. Es war interessant zu sehen, wie viele positive Emotionen die Kinder erhielten.
Die Möglichkeit, die Tiere zu halten, zu streicheln und zu füttern, führt bei Kindern zu einer freundlicher und aufmerksamen Haltung den Tieren gegenüber.

Zum Beispiel schlage ich als umweltschonende Maßnahme vor, dass Kinder zum Zeichnen mit Buntstiften beide Seiten des Papiers verwenden. Wenn Sie wissen, dass Papier aus Bäumen hergestellt wird und dass Bäume uns helfen, saubere Luft zu atmen, wird es dem Kind leichter fallen, sich mit dem Zeichnen auf beiden Seiten des Papiers anzufreunden.
Das Zusammenspiel von Menschen und Natur kommt in Kindermärchen besonders gut zur Geltung. Illustrationen mit Tieren und Beispiele für den Umgang mit der Natur lehren Kinder, rücksichtsvoll zu sein. In Wirklichkeit gibt es rührende Geschichten, die von Tieren erzählen, die ihre Besitzer retten, aus Dankbarkeit dafür, dass die Besitzer sich um ihre Tiere kümmerten. Eine Blume, einen Busch oder einen Baum in der Nähe des Hauses zu pflanzen bedeutet, der Natur zu helfen und hinterlässt dem Kind eine freudige Erinnerung an die Kindheit.
Im Haushalt setze ich mit Bedacht Strom und Wasser für den vorgesehenen Zweck ein und achte auch besonders auf die Mülltrennung.
Es ist wichtig, dem Kind nicht nur den richtigen Umgang mit Wasser zu zeigen, sondern auch zu sagen, woher es kommt und warum es gebraucht wird.

"Hände gewaschen - bitte Wasser abstellen!"

„Raum verlassen – bitte das Licht ausschalten!“

Kinder helfen zum Beispiel beim Sortieren von Müll in Tüten. Wir sortieren Papier, Plastik und Essensreste. Ich spreche mit Kindern darüber, wie Recycling eine wichtige Rolle spielt, um nutzlosen Müll in nützliche Dinge und neue Verpackungen zu verwandeln, ohne die Umwelt zu belasten.
Die Pflege der Natur kann nicht nur ein Lebensvektor für die zukünftige Generation werden, sondern auch ein aufregender Zeitvertreib und eine gute Familienerinnerung!

Musisch-ästhetische Bildung

Die frühe Kindheit bildet die Anfangsphase in der Entwicklung der Spiritualität und der Bildung kultureller Werte eines Kindes. Schon früh entwickelt sich die musikalische Wahrnehmung intensiv und es bildet sich eine ästhetische Kultur. Ein Kind an Musik heranzuführen, eröffnet ihm eine Welt aufregender, freudiger Erfahrungen, öffnet ihm den Weg zur emotionalen Entwicklung des Schönen in der Kunst. Musik beeinflusst harmonisch die Persönlichkeitsbildung eines Kindes, die Bildung seiner Kultur - seine Fähigkeiten, Interessen, Bedürfnisse und Motivationen. Das Allererste und Schönste, was ein Kind hört und wahrnimmt, ist die sanfte Stimme seiner Mutter, ein Schlaflied oder eine harmonische Melodie, zu der es ruhig einschläft.

Die Musik in unserer Gruppe beginnt mit einem Morgenkreis. Wir sitzen im Kreis und singen gemeinsam ein bekanntes Lied: "Guten Morgen, guten Morgen - ein neuer Tag beginnt ..." Auf Wunsch nehmen die Kinder an der Morgengymnastik mit musikalischer Begleitung teil, was für gute Laune sorgt. Es wird zu einem Ritual in unserem täglichen Leben, wobei ich immer den Wunsch und die Stimmung des Kindes annehme.

Ältere Kinder in meiner Gruppe, die sich die Melodie merken, dichten ihre Worte nach dem Prinzip „Was ich sehe, singe ich!“. - es sieht sehr lustig aus und macht ihnen Freude.
Sehr hilfreich ist für mich, an Fortbildungen zum Thema Musik teilzunehmen. Wir lernen, einfache Alltagsgegenstände als musikalische Instrumente zu verwenden. Zum Beispiel haben wir aus einer Dose Chips ein Spielmodell mit eigenen Händen gebastelt, eine kleine Menge Erbsen hineingeschüttet und mit unserer Stimme das Regengeräusch einmal leiser, dann lauter, dann stärker nachgeahmt. Auch das Rauschen des Meeres und das Singen der Vögel konnten wir auf diese Weise reproduzieren. In meiner Arbeit mit Kindern wende ich das erworbene Wissen erfolgreich an.
Ästhetische Bildung ist die Gestaltung der schöpferischen Tätigkeit einer Person, die in der Lage ist, die Schönheit der umgebenden Welt und der Kunst wahrzunehmen und zu schätzen. Des Weiteren wird mit der ebengenannten Aktivität die Fähigkeit gefördert ästhetisch-schönes zu schaffen, beginnend mit den ersten Lebensjahren. Die ästhetische Erziehung eines Kindes manifestiert sich in Alltag, Natur, Arbeit, Kunst, Kinderliteratur und Malerei. Die Bekanntschaft mit Ästhetik im Leben und in der Kunst erzieht nicht nur die Gefühle des Kindes, sondern trägt auch zur Entwicklung von Vorstellungskraft und Fantasie bei.
Als Kindertagespflege bringe ich Kindern bei, die Schönheit der Welt um sie herum zu sehen und zu fühlen und vor allem zu schützen. Ich lenke die Aufmerksamkeit der Kinder auf die Schönheit der Natur und der Tiere. Das Wissen um die Schönheit der Natur veranlasst ein Kind, einen bereits gesehenen Schmetterling oder eine Blume zu malen. Zum Basteln erstelle ich Modelle aus buntem Papier und die Kinder können zum Beispiel einen Marienkäfer oder eine Schnecke selbst zu machen.

Meine Aufgabe ist es, ästhetische Wahrnehmung, Kreativität aktiv zu entwickeln, um die Grundlagen der ästhetischen Wahrnehmung zu bilden. Ich hoffe, dass meine sorgfältige Arbeit in Zukunft meinen Tageskindern zugutekommt und es ihnen ermöglicht Wissen zu nutzen und ihren Horizont zu erweitern sowie Gefühle und Gedanken aufrichtig auszudrücken.

Soziale und interkulturelle Bildung

Die Familie wurde zum ersten natürlichen Umfeld für die soziale Entwicklung des Kindes. Das Kind beginnt ein soziales Bedürfnis zu entwickeln. Als Tagesmutter übernehme ich eine Rolle, eine passende Umgebung für Kinder zu schaffen. Die Kinder lernen spielend, daher sind die verschiedenen Formen und Arten von Spiel sehr wichtig.
In der alltäglichen Kommunikation (im Spiel oder zu Hause) und der Beachtung von alltäglichen Abläufen und Ritualen erweitern Kinder bewusst ihren kulturellen Horizont. Es entwickeln sich neue gemeinsame Interessen. Die Kinder dürfen Fehler machen, um daraus zu lernen und Beziehungen auf gegenseitigem Respekt aufzubauen. Ich bringe dem Kind bei, auf andere Rücksicht zu nehmen, seine Wünsche höflich auszudrücken und andere nicht zu beleidigen. Täglich ergeben sich kleine Auseinandersetzungen, die von den Kindern besprochen und geklärt werden müssen, zum Beispiel: Teilung von Spielzeugen, Auswahl von Büchern, gemeinsames Spiel und viele tägliche Kleinigkeiten.

Im Gegenzug respektiere ich selbst die Interessen und Wünsche der Kinder. Auf diese Weise entwickelt sich ein Bewusstsein und die daraus resultierende Annahme von Werten wie Vielfalt, Gleichheit und Menschenwürde. Ein effektives Mittel für die Erziehung der interkulturellen Kompetenz stellen Traditionen, Kommunikation, Volksliteratur für Kinder, Märchen, Sprichwörter und Redewendungen, Puppen und Spiele im Freien mit internationalen Komponenten sind wirksame Mittel, um die Ethik der interethnischen Kommunikation zu erziehen.

Genau diese Art der Erziehung, die nach Offenheit, gegenseitigem Verständnis und Anerkennung der Einzigartigkeit jedes Kindes strebt, eröffnet große Chancen für positive und vertrauensvolle Beziehungen.

Mathematische Bildung

Mathematik für Kinder fördert die Entwicklung von Gedächtnis, Sprache, Vorstellungskraft, Emotionen; bildet Ausdauer, Geduld, Kreativität des Kindes. Meine Aufgabe ist es, bei Kindern ein Interesse am Lernen zu wecken und den Wunsch und die Angewohnheit, sich in neue Sachverhalte ein zudenken zu fördern.
Die Umsetzung soll dabei auf eine spielerische Art und Weise stattfinden.
In meiner Arbeit verwende ich unterhaltsame Spiele, die zur Entwicklung mathematischer Fähigkeiten beitragen sollen.
Mithilfe von Fingerspielen lernen wir zum Beispiel, bis 5 und darüber hinaus zu zählen. Fingerspiele fördern vor allem - in hohem Maße – die sprachlichen und motorischen Fähigkeiten der Kinder.
Beim Fingerspiel machen Kinder Bewegungen mit den Händen und entwickeln so die Fähigkeit, ihre Bewegungen zu kontrollieren und ihre Aufmerksamkeit zu konzentrieren. Auf diese Weise wird ein interessanter und abwechslungsreicher Austausch mit den Kindern möglich. Ich verwende sowohl deutsche als auch die mir aus meiner Kindheit bekannten Zählspiele:

Dieser Finger ist klein. (kleinen Finger beugen)
Dieser Finger ist schwach (Ringfinger beugen) Dieser Finger ist lang (Mittelfinger beugen) Dieser Finger ist stark (Zeigefinger beugen) Dieser Finger ist groß (Daumen beugen) Nun, zusammen - eine Faust!

Mit Hilfe von Holzbausteinen lernt das Kind zu vergleichen:

- Farben (blau, rot, weiß)
- Form (rund oder eckig)
- Größe (groß oder klein),
- Menge (eine oder viele)

Ich biete Kindern Mathespiele auf der Puzzlematte – wie beispielsweise das Zählen – an; dieses unterhaltsame Spiel ermöglicht es ihnen, sich Zahlen visuell zu merken, verschiedene Formen zu bilden und nach passenden Zahlen zu suchen. Auch das Alter des Kindes wird in das Spiel eingebunden. Wir lernen, unser Alter an unseren Fingern anzuzeigen und richtig zu benennen. Damit soll das Kind lernen, selbstbewusst sein Alter sowohl mit den Fingern zu visualisieren als auch verbal mitzuteilen.

Für die Entwicklung von mathematischer Bildung bei Kindern setze ich erfolgreich Spielaktivitäten ein. Dafür eignet sich zum Beispiel die Feinmotorik perfekt:

• kleine Gegenstände in einzelne Fächer ablegen (Form zum Einfrieren)
• Dinge auseinandernehmen und wieder zusammensetzen (Ringpyramide)
• Objekte nach Farbe oder Form sortieren (Holzwürfel)
• Arbeiten mit der Kinderschere (Papier in kleine Stücke schneiden lernen)
• Hervorholen von Gegenständen mit Magneten (Angelspiel)
• Lösen von Puzzles
• Modellieren aus Knete, wir verwenden Formen

Eine weitere Möglichkeit ist die gemeinsame Zubereitung des Frühstücks. Die Kinder helfen beim Tisch decken und sortieren der Teller, Löffel und Becher, während sie dabei zählen und die Farbe ihres Geschirrs erkennen. Mit meiner Unterstützung lernen Kinder bei der Morgengymnastik Handbewegungen zu zählen. Kinder stehen auf Gymnastikmatten, heben die Hände hoch und zählen - eins, Arme seitlich - zwei, Arme runter - drei ... Dann machen wir Bewegungen mit Kopf und Beinen. Beim Spaziergang oder auf dem Spielplatz lenke ich die Aufmerksamkeit des Kindes auf Eigenschaften von Gegenständen: z. B. „Dieses Haus ist hoch und jenes ist niedrig“. „Die Straße ist hier breit und dort schmal“. „Der Baum ist groß und die Blume ist klein“. Wenn ein Kind auf ein Kletternetz zu klettert, zählt es jeden erfolgreichen Schritt mit großer Freude. Das Spielen mit dem Ball macht den Kindern viel Spaß, sie zählen Tore oder gefangene Bälle und vergleichen die Ergebnisse auch miteinander. Ich suche jedes Mal mit großer Freude nach neuen Spielen, die ich den Kindern beibringen kann. Schließlich helfen diese Spiele den Kindern in Zukunft, die Grundlagen der Mathematik und des logischen Denkens erfolgreich zu beherrschen.

Medien

Die Bedeutung und Rolle der Medienkultur nimmt heute unglaublich zu und die Medienerziehung wird zur Grundlage für die Herausbildung einer neuen Art von Persönlichkeitskultur.

Medien sind eine effektive Form der kognitiven Entwicklung für Kinder. Diese setzt sich zusammen aus der Entwicklung kreativer und kommunikativer Fähigkeiten sowie der Entwicklung von Gedächtnis, Vorstellungskraft, Wissbegierde sowie der Aufmerksamkeit und Beobachtung.

Mithilfe von einem CD-Player lernen wir mit Freude neue Lieder und Tänze kennen. Die Kinder dürfen selbst bestimmen, welche Kinderlieder sie hören möchten. Es gibt Bildungsprogramme in Form von Spielen und Bewegung. Natürlich können sich Kinder nicht lange konzentrieren, deshalb unser Spiel dauert nach ihrem Wunsch. Medien helfen mir zum Beispiel, Informationen mit Eltern zu teilen - darüber, was wir Neues gelernt haben. Insbesondere helfen mir Medien in der Eingewöhnungsphase des Kindes, wenn die Eltern sich große Sorgen um das Kind machen und fragen, wie sich das Kind an meine Umgebung anpasst.

Die Verwendung von Medien in meiner Arbeit ermöglicht uns:

- neue Lernmöglichkeiten zu entdecken
- die Effektivität der kindlichen Entwicklung zu steigern
- kulturelle Werte anzuerziehen

Bücher, Lieder, Reime und Fingerspielen sind für Kinder unter drei Jahren das wichtigste Medium. Es ist das klassische Medium viele Informationen zu vermitteln. In meiner Kindertagesgruppe stehen den Kindern altersentsprechende Bücher zur Verfügung, die immer frei zugänglich sind, sodass das Kind eigenständig entscheiden kann, ob es ein Buch anschauen möchte. Wir schauen uns die Bücher gemeinsam an und ich lese den Kindern interessante Märchen vor der Ruhezeit.

Religion und Ethik

Spirituelle Bildung spielt eine wichtige Rolle im Prozess der Persönlichkeitsbildung eines Kindes. Dank diesem lernen Kinder die Welt kennen, können Gut von Böse unterscheiden und entwickeln moralische Werte.

In dieser Hinsicht stellen die Eltern die wichtigsten Bezugspersonen von der Geburt eines Kindes an dar.

Vom Moment der Geburt an befindet sich das Kind in einer ihm vertrauten Umgebung, in einer Familie mit ihren bereits etablierten eigenen Traditionen, Überzeugungen, durch die das Kind im Wesentlichen in seiner Werteentwicklung beeinflusst wird.

In meiner Gruppe werden in der Regel Kinder verschiedener Konfessionen betreut. Wir lernen, einander zu respektieren und jeden als gleichwertig zu akzeptieren.

Zusammen mit den Kindern bereiten wir traditionelle Gerichte für die Feiertage zu, dekorieren die Wohnung. Kinder können bereits ihr Lieblingsgeburtstagslied „Zum Geburtstag viel Glück…“ anstimmen. oder zu Weihnachten „O Tannenbaum, o Tannenbaum…“, und man hört meist jemanden bereits fröhlich singen.

Zum kirchlichen Feiertag Ostern bringen die Eltern Osterhasen mit, und wir bemalen mit den Kindern Eier, schmücken den Feiertagstisch mit Hasen- und Hühnerfiguren. Das bereitet den Kindern viel Freude und sie gewinnen ein Verständnis für Traditionen, das ihnen auch im späteren Leben hilft.

Religion lehrt Freundlichkeit, Barmherzigkeit und Respekt gegenüber anderen Glaubensbekenntnissen und Konfessionen.

Es gibt auch ethische Normen, die ein Kind zunächst von seinen Eltern übernimmt. Die Beziehung der Eltern untereinander, Anstand, Liebe und Sympathie im Umgang mit anderen bilden zunächst die Verhaltensnormen des Kindes.

Kinderethik ist hauptsächlich im alltäglichen Umgang mit anderen Mitmenschen begründet, in dem das Kind die Bedeutung der wichtigsten menschlichen Werte erfährt. Einfach ausgedrückt, beantwortet die Ethik die kindische Frage "Was ist gut und was ist schlecht?" in Bezug auf Gut und Böse.

Es ist nicht schwer, einem Kind einfache Verhaltensregeln beizubringen, die Hauptsache ist, Kinder nicht zu etwas zu zwingen, das sie in ihrem Entwicklungsstadium nicht adäquat verarbeiten und zuordnen können.

Als Tagesmutter zeige ich Kindern echtes Wohlwollen und Höflichkeit, widme Aufmerksamkeit (Grüße, Verabschiedungen, Danksagungen oder Entschuldigungen) bei Spaziergängen, zu Hause, bei der Kommunikation mit den Eltern.

Ein großartiges Beispiel für wohlwollendes Verhalten wäre, jemanden beim Treffen zu Grüßen. Der Morgenkreis hilft uns sehr mit dem Lied „Guten Morgen!“, im Gegenzug begrüße ich jeden Morgen mit einem Lächeln die Kinder an der Haustür.
Auf spielerische Weise wiederholen wir die Begrüßung mit Spielzeug und stellen uns vor, dass sie sprechen können oder auf einem Spielzeugtelefon. Und dieses Zauberwort „bitte“ hilft Kindern, untereinander auf höfliche Weise, Spielzeuge aufzuteilen.
Die Hauptsache ist, das Kind unaufdringlich daran zu erinnern, dass es ein freundliches Wort "vielen Dank" gibt, wenn es Essen, Lob, ein Geschenk usw. erhält. Wie schön ist es doch, sich vor dem Essen am Tisch „Guten Appetit“ zu wünschen. Elementare Regeln und Verhaltensnormen helfen Kindern in der Kommunikation, im Spiel, im Alltag und in der Zukunft.

Wenn es im Kindergarten täglich mein aufrichtiges Mitgefühl, meine Liebe und meinen Respekt beobachtet, wird das Kind selbst seine Verwandten, Freunde, Nachbarn und sogar Fremde mit freundlichen Worten und Taten erfreuen wollen.

7. Sicherung von Kinderrechten

Das Kind ist ein besonders verletzliches Mitglied der Gesellschaft und verdient daher besonderen Schutz. In erster Linie sorgen die Eltern für die volle und sichere Entwicklung des Kindes und geben ihm die nötige Unterstützung. Grundlegend für das körperliche und emotionale Wohlbefindens eines Kindes ist die Abwesenheit jeglicher körperlicher und emotionaler Gewalt. Sowohl den Eltern als auch der Kindertagespflege ist es strikt zu verbieten, das Verhalten des Kindes zu kritisieren, es zu bestrafen, zu beleidigen oder zu erniedrigen.

Grundrechte des Kindes sind:

• in einer Familie leben und aufwachsen
• Kommunikation mit Eltern und Verwandten
• Wohnen und Sozialfürsorge
• sozialer Schutz
• das Äußern der eigenen Meinung
• Ausbildung
• Krankenversicherung
• besondere Bedürfnisse
• Kinder können an Entscheidungen beteiligt werden, die sich auf ihre Gegenwart und Zukunft auswirken können.

Vor allem durch die Aufnahme eines Kindes in die Tagesbetreuung trage ich die volle Verantwortung für die Sicherheit, das Leben und die Gesundheit des Kindes und schaffe die Voraussetzungen für sein Wohlergehen.

Alle Kinder sollen nicht nur spielen und laufen, sondern sich auch gesund entwickeln und haben Anspruch auf Förderung seiner körperlichen, kreativen und geistigen Entwicklung. Als Kindertagespflegeperson setze und garantiere ich daran, die volle und umfassende Entwicklung von Kindern sicherzustellen.

Wenn wir uns auf die Bildung des Kindes und die Entwicklung seiner kreativen Fähigkeiten konzentrieren, dürfen wir ein weiteres wichtiges Recht nicht vergessen – das Recht zu spielen. Spielen ist die Hauptbeschäftigung des Kindes, daher wird in meinem Kinderprogramm ausreichend Zeit für Spiele eingeplant. Ich biete den Kindern freies Spielen an; jeder hat die Wahl zwischen dem Spiel nach eigenem Ermessen oder gemeinsamer Kooperation. Ein solches Spiel ermöglicht es dem Kind, selbstständig Entscheidungen zu treffen, wodurch es aber auch lernt, andere zu verstehen, Beziehungen aufzubauen und Konflikte zu lösen. In dieser Zeit ist es wichtig, das Kind nicht zu bewerten, zu kritisieren oder zu loben, sondern einfach da zu sein – mit offenen Augen, Ohren und Herzen. Egal wie seltsam Ihnen das Spiel erscheinen mag, es hat Logik und Aufgaben, die das Kind löst.

Ich achte gebührend auf die Interessen und Bedürfnisse des Kindes. Während der gesamten Tagesbetreuung schenke ich jedem Kind sorgfältig und geduldig meine Aufmerksamkeit. Wenn das Kind auf die Toilette gehen oder sich die Hände waschen möchte, begleite ich es zeitnah und schaffe die dafür notwendigen Bedingungen. Wenn die Kinder Hilfe beim Anziehen benötigen, unterstütze und helfe ich jederzeit. Wenn Kinder zeichnen möchten, stelle ich alle notwendigen Materialien dafür zur Verfügung und schaffe ich die nötigen Voraussetzungen. Ich betreue die Kinder voll und ganz und das ermöglicht es uns, eine freundliche Atmosphäre aufrechtzuerhalten. Kinder erhalten während der Tagesbetreuung vollwertige und gesunde Mahlzeiten.

Als qualifizierte KTPP habe ich eine Pflegeerlaubnis gemäß § 43 SGB VIII und § 4 KiBiz zur Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertagespflege. Gemäß SGB VIII erkenne ich meine Mitverantwortung für den Schutz von Kindern ausdrücklich an. Ich habe eine klare Vereinbarung mit dem Jugendamt getroffen, die beinhaltet das ich im Falle einer Kindeswohlgefährdung das Jugendamt informieren werde.

8. Partizipation

Partizipation bedeutet Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern. Hier gilt es, alle Kinder in ihrer Individualität zu fördern und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Heutzutage erfordert die Erziehung eines Kindes besondere Aufmerksamkeit für seine Wünsche und Gedanken. Trotz des jungen Alters des Kindes muss ich ihm die Möglichkeit geben, eigene Entscheidungen zu treffen und sich aktiv an Kommunikation, Gespräch, Spiel, Kreativität usw. zu beteiligen. Ich möchte in diesem Zusammenhang am Beispiel der Frühstückszubereitung meine Vorgehensweise vorstellen: Ich streiche Frischkäse auf Brotscheiben und lege Gurken-, Tomaten-, Käse-, Eier- und Radieschenscheiben auf verschiedene Teller. Jedes Kind erhält die Möglichkeit, individuell nach Lust und Geschmack, sein Brötchen zu belegen. Das funktioniert natürlich nur, wenn das Kind bereits selbstständig essen kann. So hat das Kind die Möglichkeit, nach seinem eigenen Wunsch zu entscheiden und sich an der Zubereitung des Frühstücks zu beteiligen. Es zeigt Unabhängigkeit und Individualität und entscheidet auch, was es essen möchte.

Ein weiteres Beispiel, bei dem Kinder aktiv mitwirken und die Möglichkeit haben, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Im Herbst, wenn sich die grünen Blätter der Bäume verfärben, sammeln die Kinder und ich wunderschöne bunte Blätter, Kastanien und Eicheln zum Basteln. Die Kinder können die notwendigen Materialien zum Basteln auswählen – Papier, Kleber, Knete, Farben usw. – um zum Beispiel einen Blätterstrauß, eine Girlande, ein mehrfarbiges Bild oder eine eigene Komposition zu machen. Ich stelle nur eine Leitfrage, zum Beispiel: Wie könnte eine Eichel aussehen oder was kann man daraus machen? Jeder hat seine eigenen Ideen (einen Igel, einen Pilz oder eine Maus). Wenn er seine Entscheidung trifft, ist er glücklich, das beabsichtigte Objekt zu basteln. Kinder lernen so, ihre Meinung zu äußern, Neues zu entdecken, Entscheidungen zu treffen, erste Erfahrungen zu sammeln und dadurch unabhängig zu werden und ihr eigenes Denken zu entwickeln.

9. Inklusion/Vielfalt/ Menschenbild

Die pädagogische Arbeit mit Kindern sollte auf einem inklusiven Ansatz basieren. Grundlage inklusiver Bildung ist eine Ideologie, die jegliche Diskriminierung von Kindern ausschließt und die Gleichbehandlung aller Menschen sicherstellt. Alle Kinder haben die gleichen Rechte und den gleichen Wert. Sie haben das Recht, im allgemeinen Bildungssystem zu studieren, unabhängig von ihren körperlichen, geistigen, intellektuellen, kulturellen, ethnischen, sprachlichen und anderen Merkmalen. Das Hauptziel der inklusiven Praxis ist es, Bedingungen für eine gemeinsame Erziehung und Bildung von Kindern mit unterschiedlichen Startchancen zu schaffen.

https://eduherald.ru › Artikel › anzeigen

Ich mache meinen Job mit großer Liebe und gebe gerne meine Aufmerksamkeit, mein Wissen und meine Erfahrung gleichermaßen an jedes Kind weiter. Ich biete die Möglichkeit zur gleichberechtigten Teilnahme an Spielen, Malen, Tanzen und anderen Aktivitäten sowie der Ausübung individueller Fähigkeiten, unabhängig vom Aktivitätsniveau des Kindes. Auf diese Weise fühlen sich Kinder wohl und sicher in meiner Atmosphäre.

Jedes Kind ist etwas Besonderes – alle Kinder sind gleich4

4 https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur

Im Rahmen einer inklusiven Erziehungsumgebung für Kinder ist folgendes zu beobachten:

- verringerte Angst vor Unterschieden zwischen Menschen
- mehr Gelassenheit und Sensibilität
- effektive Kommunikation mit anderen und Toleranz
- Verbesserung der Selbstwahrnehmung

Inklusion ist auch die aktive Einbindung von Kindern, Eltern und Tagesmüttern in die gemeinsame Arbeit. Dazu gehört es auch mittels gemeinsamer Planung, Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen, Ferien, eine inklusive Gemeinschaft als Modell einer realen Gesellschaft zu schaffen.

10. Beobachtung und Dokumentation

Unter Beobachtung versteht man den Prozess, genaue und objektive Informationen über das Verhalten und Lernen eines Kindes beim Spielen oder bei Gruppenaktivitäten sowie im Alltag zu sammeln.
Der Hauptfokus von Beobachtungen liegt auf der Achtung der Einzigartigkeit und Integrität der Persönlichkeit des Kindes, dem Verständnis und der Akzeptanz seiner individuellen Fähigkeiten sowie der Anerkennung seines Rechts auf eigenständiges Handeln, auch wenn das Kind Fehler macht.5 5 https://www.herder.de/kiga-heute/fachbegriffe/beobachtung/

Im Rahmen der Beobachtung dokumentiere ich den Ist-Zustand und die Entwicklungsperspektiven des Kindes. Dadurch habe ich die Möglichkeit, vielfältige Lehrmethoden und neue Ideen für die Entwicklung von Kindern spielerisch anzuwenden.
Ich führe Beobachtungen bei alltäglichen Aktivitäten von Kindern durch:

Essen
Spielsituationen
Kreative Aktivitäten
Spaziergänge
Rituale und Feiertage usw.

Ich mache eine positive Beobachtung: "Julian war überrascht, als er auf einem Spaziergang eine Schnecke sah." Wir haben gemeinsam beobachtet, wie langsam sich eine Schnecke bewegt, weshalb auch andere Kinder viele neugierige Fragen gestellt haben. Es ist allgemein bekannt, dass Kinder Interesse an allem Neuen zeigen und Fragen stellen. Ich erkläre den Kindern die Bedeutung des Objekts, für das sie sich interessieren, in einer einfachen und verständlichen Sprache, die ihrem Alter angemessen ist. Ich bringe meinen Kindern bei, positiv und ruhig zu reagieren. Sie sollen sich mit der neuen Situation sicher fühlen. Wir besprechen auch die positiven Aspekte und positiven Leistungen des Kindes. Bei praktischen Tätigkeiten setze ich eine Tabelle der gezielten Beobachtung ein, die Folgendes umfasst: die Entwicklung von Fein- und Grobmotorik, Sprachentwicklung, Selbstpflegefähigkeiten, Gruppenbeziehungen und Zielerreichung.

Beobachtung und Dokumentation sollten grundsätzlich sowohl für das Kind als auch für die Eltern nachvollziehbar sein. Das Kind und die Eltern haben ein Recht darauf zu erfahren, was ich beobachte und dokumentiere. Beobachtung und Dokumentation werden von mir systematisch durchgeführt. Die Eltern bereits beim Aufnahmegespräch hierzu informiert. Nur so kann Vertrauen entstehen - die Grundlage für gute Zusammenarbeit. Eltern sollten die Sammlung der Dokumentation einsehen können.6

6 Handbuch Qualifizierung in der KTR „Beobachtung und Dokumentation“ S.13

Portfolio

Ein Portfolio ist eine Sammlung von Materialien (Zeichnungen, Versuche, neue Wörter zu sagen, Zählen lernen, Gedanken ausdrücken, Fähigkeiten entwickeln, fröhlich oder traurig sein, Fotos). Ziel des Portfolios ist es, möglichst viele positive Momente im Leben des Kindes zu sammeln und die Beteiligung der Eltern an der gemeinsamen Arbeit zu erwirken. Die Aktivität der Kinder im Alltag und ihre Entwicklung und Erfolge beim Lernen können so dokumentiert werden. Meine Herangehensweise dabei kann als kreativ bezeichnet werden. Der Fantasie sind in meiner Arbeit keine Grenzen gesetzt; Illustrationen, Emoticons, Zeichnungen, von Kindern selbst angefertigte Werke, Emotionen, interessante Momente und vor allem Liebe und Fürsorge – alles ist enthalten! Ich wünsche mir, dass meine Kinder sich in Zukunft gerne an diese schöne Zeit und die positiven Momente erinnern und beim Betrachten der Fotos, beim Erledigen ihrer ersten eigenständigen Aufgabe, Freude haben.

11. Zusammenarbeit mit den Eltern

Für das erste Gespräch zwischen Tagesmutter und Eltern ist ausreichend Zeit einzuplanen. Eine entspannte Atmosphäre lässt Vertrauen entstehen und bietet den Eltern die Möglichkeit, sich über den Tagesablauf, sowie über Werte und Normen in der Kindergruppe zu informieren. Die Tagesmutter ihrerseits kann sich erste Eindrücke vom Kind verschaffen, Gewohnheiten und Besonderheiten erfragen, Ernährungspläne abstimmen und die Eltern informieren über:

Betreuungszeiten der Tagesmutter
Tagesablauf/Ruhezeiten
Ernährung/Essenszeiten
Pädagogische Angebote
Elternarbeit

Die freundliche Klärung dieser Fragen gibt Eltern Orientierung und Sicherheit. Der tägliche Austausch bei Abholung des Kindes über das Erlebte am Tag ist für mich selbstverständlich. Die Eltern erfragen den Entwicklungsstand ihres Kindes, berichten über Erfolge und Schwierigkeiten. Ich informiere die Eltern über Fortschritte des Kindes, erfrage Ursachen für Probleme des Kindes.
Die Inanspruchnahme einer Tagesmutter setzt bei den Eltern ein hohes Maß an Vertrauen voraus. Ich bin mir darüber bewusst, dass die Eltern ,,ihr Liebstes” in meine Obhut geben. Eine Grundvoraussetzung für den vertrauensvollen Umgang zwischen Tagesmutter und Eltern ist, dass ich stets bemüht bin, die von mir geplanten Inhalte und die daraus resultierenden Vorgehensweisen in der Tagesbetreuung transparent und nachvollziehbar darzustellen. Die Eltern sollen bei mir die Möglichkeit haben, die Betreuungsinhalte für die Kindergruppe durch das Einbringen eigener Wünsche, Ideen und Vorstellungen mit gestalten zu können. Hierzu sollen in regelmäßigen Abständen ,,Elternabende” durchgeführt werden. Darüber hinaus möchte ich individuelle Termine zur Durchführung von Elterngesprächen verabreden.

12. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung/Weiterbildung

In der Zeit von 14.01.2013 bis 18.09.2013 habe ich erfolgreich an einer Qualifizierung nach dem Curriculum des Deutschen Jugendinstituts zur Kindertagespflege (160 UE) teilgenommen und ich habe ein Zertifikat als Qualifizierte Kindertagespflegeperson. Die Qualifizierungsmaßnahme wurde durchgeführt von Sozialdienst Katholischer Frauen Essen Mitte e.V., zurzeit CSE (Caritasverband für die Stadt Essen e.V.). Zum einen bin ich verpflichtet als Kindertagespflegeperson mich regelmäßig fortzubilden und zum anderen ist es auch mein persönliches Anliegen mich ständig weiter zu bilden. Ich nehme jedes Jahr regelmäßig an Schulungen und Fortbildungen teil.

Alle 2 Jahre besuche ich ein Erste-Hilfe- Kurs für Säuglinge und Kleinkinder. Auch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis wird auf Nachfrage beim Jugendamt Essen von mir vorgelegt. Es ist sehr wichtig für mich, mich weiterzubilden, um meine Kenntnisse zu aktualisieren und zu erweitern.

13. Kooperationen / Vernetzung / Zusammenarbeit mit dem Fachverband

Als KTPP, in meiner Berufstätigkeit arbeite ich mit dem Fachverband CSE Caritas/SkF/Essen zusammen.
Zuständige Fachberatung Frau Nethöfel begleitet und berät mich gerne bei meiner Tätigkeit.
Regelmäßig erhalte ich per E-Mail eine qualifizierte Unterstützung in der Zusammenarbeit von der Teamleitung Kindertagespflege Bildung & Betreuung, z.B. wichtige Fakten und Empfehlungen zu den Regelungen in der Kindertagespflege und usw.
Jährlich gibt es neue interessante Fortbildungsveranstaltungen und pädagogische Arbeit für Kindertagespflegepersonen von CSE, Interessen Kindertagespflege und Diakoniewerk Essen.
Jede zweite Woche besuche ich mit anderen Tagesmüttern und Kindern unsere Stadteilgruppe in der Turnhalle des Familienzentrum Lönnenberga Caritas-SkF Essen, außerdem treffen wir uns nach Absprache auf verschiedenen Spielplätzen und Parks. Darüber hinaus haben wir mit unseren Kollegen online eine WhatsApp-Gruppe gegründet, dank der wir Erfahrungen und Informationen austauschen. Eltern können in unserer Betreuungstätigkeit ebenfalls beraten und unterstützen.

Tagespflegepersonen stehen in Kontakt mit den zuständigen Jugendämtern. Meine Ansprechpartnerin beim Jugendamt Essen, Wirtschaftliche Erziehungshilfe ist Frau Schulz, Tel: 88-51 282
„Ich verpflichte mich, jede Änderung hinsichtlich des Kindertagespflegeverhältnisses, insbesondere hinsichtlich der wöchentlichen Betreuungsstunden, der vorübergehenden außergewöhnlichen Nichtbetreuung (z.B. bei längerer Krankheit, Kur, Urlaub) oder die Beendigung des Betreuungsverhältnisses umgehend dem Jugendamt und der Fachberatung Kindertagespflege des CSE gGmbH mitzuteilen." 7 7 Ausfertigung für die Fachberatung Kindertagespflege der CSE gGmbH Anlage 1

14. Nichtbetreuungszeiten / Vertretung / Regelungen

Zu den Nichtbetreuungszeiten gehören Urlaub, Fortbildung, Krankheit der Kindertagespflegeperson. Meine Nichtbetreuungszeiten bei Betreuung an 5 Tagen pro Woche sind bis zu 30 Tagen im Jahr zu Verfügung. In der Regel plane ich meinen Urlaub im Januar eines jeden Jahres im Voraus und informiere meine Eltern rechtzeitig. Oder beispielsweise Änderungen im geplanten Urlaub aufgrund unvorhergesehener Umstände, stimme ich mit den Eltern ab, damit sie ihre Zeit richtig planen können.
Mein Urlaub richtet sich nach den Schulferien des Landes NRW:

- In den Sommerferien – 2 Wochen
- In den Osterferien - 1 Woche
- In den Herbstferien – 1 Woche
- in den Weihnachtsferien - 1Woche
Fällt eine Kindertagespflegeperson wegen Urlaub, Fortbildung, Krankheit etc. aus, haben die Personensorgeberechtigten die Möglichkeit, eine Vertretung in Anspruch zu nehmen.
Die fachliche, organisatorische und finanzielle Abwicklung der Vertretung obliegt den von der Stadt Essen beauftragten „Fachverbänden Kindertagespflege".

Ansprechpartnerin für die Vertretungsstelle CSE Essen

Susanne Klaß
Tel.:0201/319 375 225
Susanne.Klass@cse.ruhr
Die Betreuung wird gewährleistet in drei Vertretungsstellen durch festangestellte Kindertagespflegepersonen der CSE (Kernzeiten der Betreuung Mo.-Do.:8-15 Uhr, Fr. 8-14 Uhr). Im Vertretungsfall wenden Eltern sich an eine von die drei Vertretungsstellen. Die Eltern sollten sich bei der Vertretungsstelle vorab vorstellen.

1.„Krümmelbande“
Vertretungsstelle Kray
Marienstr.86
45307 Essen
Tel.:0201/319375233
Mobil: 0163/3750802
kruemmelbande@cse.ruhr

2. „Fischers Fritzchen“
Vertretungsstelle Südviertel
Fischerstr.10
45128 Essen
Tel.: 0201/319 375 235
Mobil: 0176/3008 18 97
FischersFritzchen@cse.ruhr

3. „Kleine Weltentdecker“
Frohnhauser Str. 145
45144 Essen
Tel.: 0201/319 375 231
Mobil: 0177/27508 48
kleineweltentdecker@cse.ruhr

Kindertagespflege ist eine höchstpersönliche Dienstleistung, sodass nur in Ausnahmen eine Vertretung eingesetzt werden kann. Die Vertretungsperson soll dem Kind durch regelmäßigen Kontakt bekannt sein. In der Regel ist in Abstimmung mit der Kindertagespflegeperson von einer jährlichen vertretungsfreien Zeit von 22 Arbeitstagen (20 Arbeitstage wegen Urlaub und 2 Arbeitstage für den Besuch von Fortbildungen) auszugehen.8

8 Satzung über Förderung von Kindern in der Kindertagespflege

Der Umfang von 22 vertretungsfreien Arbeitstagen bezieht sich auf eine 5-Tage-Woche. Bei Abweichung ist die jährliche Nichtbetreuungszeit prozentual anzupassen. Im Interesse des Kindeswohls und um Anlässe zur Ersatzbetreuung gering zu halten, sollten Kindertagespflegepersonen und Eltern absehbare Ausfallzeiten in der Betreuung, wie zum Beispiel Urlaub, rechtzeitig miteinander abstimmen (§ 23 Absatz 2 Satz 2 KiBiz).

15. Abschied / Übergang Kita

In der Regel kommen Kinder im Alter von 1-1,5 Jahren in meine Kindergruppe. Wir haben viel Zeit vor uns, uns besser kennenzulernen. Das Kind erhält die Möglichkeit, sich nach und nach an den Alltag zu gewöhnen. Leider naht früher oder später der Moment des Abschieds. Eltern informieren mich vorab über die Vermittlung eines Kindergartenplatzes für ihr Kind. Die Vorbereitungsphase beginnt praktisch mit den ersten Tagen meine Kinderbetreuung und vor dem eigentlichen Kindergartenbesuch wird eine intensivere Lernphase eingeläutet. Damit die Eingewöhnung und die neue Umgebung in der KITA gelingt und für die Kinder möglichst reibungslos erfolgt, muss das Kind Selbstvertrauen aufbauen - also bestens vorbereitet sein. Ich meinerseits lege größten Wert darauf, die Kinder auf den Kindergarten vorzubereiten. Ich gebe dem Kind die Möglichkeit, zuvor erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse selbstständig im Alltag anzuwenden. Zu diesem Zeitpunkt werden ältere Kinder selbst zum Vorbild für die Kleinen.
Dank unserer gemeinsamen Anstrengungen und Geduld können die Kinder bereits Folgendes vorweisen:

- ein elementares Verhaltenssystem am Tisch.
- bestimmte Fähigkeiten zur Selbstpflege (Anziehen, Essen, auf die Toilette gehen, Hände und Gesicht waschen und mit einem Handtuch abwischen).
- erfolgreiche Beziehungen untereinander, Hilfe anbieten oder um Hilfe bitten
- das sichere Halten eines Bleistifts beim Zeichnen
- das Benennen von Formen, Farben und Buchstaben, Das Zählen bis 10
- das Treffen eigener Entscheidungen in einfacheren Situationen

Meine Aufgabe ist es, eine positive Einstellung zum Kindergarten zu entwickeln. Ich erzähle davon, wie interessant und unterhaltsam es im Kindergarten ist, denn das ist der Ort, an dem Kinder bewusst die ersten neuen Freunde finden. Der Kindergarten ist für jedes Kind ein neuer Lebensabschnitt. Am letzten Abschiedstag feiern wir eine kleine Party. Gemeinsam mit den Eltern bereiten wir ein Unterhaltungsprogramm für Kinder vor. Letztes Jahr haben wir beispielsweise an unserem Abschiedstag einen Besuch in einem Kinderzentrum organisiert, wo die Kinder unter unserer Aufsicht spielen, hüpfen und Spaß haben. In der Regel bringen die Eltern Leckereien mit. Gemeinsam dekorieren wir den Tisch und teilen unsere Eindrücke. Die Eltern erinnern sich an schöne Momente und danken mir. Alle sitzen im Kreis und wir singen ein lustiges Lied. Die Kinder tanzen mit Freude. Ich bereite im Vorfeld ein Geschenk für das Kind vor, das besonders zum Abschiedsanlass passt (einen Kinderrucksack, Buntstifte oder ein unvergessliches Spielzeug). Das zukünftige Kindergartenkind erhält ein buntes Portfolio mit Fotos des Kindes und Wünschen sowie, lustige Urkunde für den erfolgreichen Abschluss der Kindertagesbetreuung. Den Eltern gilt mein herzlicher Dank für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Ich wünsche den Kindern viel Erfolg für die Zukunft und den Eltern viel Geduld und Aufmerksamkeit für ihre Kinder.

16. Literaturverzeichnis

1 Handbuch-kindertagespflege /Qualifizierung in der Kindertagespflege S.11 2 Vgl. www.handbuch-kindertagespflege.de S.5 3 Vgl. https// recht. nrw.de SGV§15 Frühkindliche Bildung-Recht-NRW
4 https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur
5 https://www.herder.de/kiga-heute/fachbegriffe/beobachtung/
6 Handbuch Qualifizierung in der KTR „Beobachtung und Dokumentation“ S.13
7 Ausfertigung für die Fachberatung Kindertagespflege der CSE gGmbH Anlage 1
8 Satzung über Förderung von Kindern in der Kindertagespflege (§ 23 Absatz 2 Satz 2 KiBiz).
de.m.wikipedia.org

17. Eigenständigkeitserklärung

Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst und keine anderen als die im Literaturverzeichnis angegeben Hilfsmittel verwendet habe.
Insbesondere versichere ich, dass ich alle wörtlichen oder sinngemäßen Übernahmen aus anderen Werken als solche kenntlich gemacht habe.